Gaetano Donizetti: Don Pasquale

Diplominszenierung von Etelka Polgár

Das Konzept von Etelka Polgár erkundet die verschlossene Welt des reichen Geschäftsmanns Don Pasquale, der heimlich einen Arcade-Salon besitzt – Treffpunkt für Drag-Bälle und Gemeinschaftsspiele. Unterstützt wird er von seinem besten Freund Malatesta, Neffe Ernesto und dessen technikbegeisterter Liebe Norina, die gemeinsam seine Wahlfamilie bilden.
Die Inszenierung verknüpft die Belcanto-Musik von Don Pasquale mit Elementen der Drag-Ballroom-Kultur wie Voguing, Street Dance und Walking, um Eleganz, Authentizität und das technische Element der Oper herauszuarbeiten. Drag-Performer agieren auf und neben der Bühne, das Publikum wird durch interaktive Arcade-Elemente einbezogen.

Die Produktion versteht sich als künstlerisches Statement gegen die weltweite Unterdrückung queerer Menschen und zeigt Don Pasquale als einsamen, innerlich zerrissenen Teil dieser Community.

Spielfassung und Regie: Etelka Polgár
Musikalische Leitung: Daniel Linton France
Dramaturgie: Birgit Meyer
Beethoven Philharmonie



 

 

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