Artistic self-organisation and networks of solidarity in times of crisis

Das Kolloquium Artistic self-organisation and networks of solidarity in times of crisis setzt sich mit der Bedeutung von künstlerischer Selbstorganisation und Netzwerken der Solidarität in Zeiten multipler Krisen auseinander. Besonderes Interesse gilt der Situation von Künstler_innen, die im Exil leben und die u. a. aus der Ukraine, Belarus und Afghanistan geflohen sind.

In zahlreichen Ländern und Weltregionen ist die Kunstfreiheit stark bedroht und viele Künstler_innen sehen sich aufgrund von Krieg, politischer Verfolgung, Wirtschaftskrisen und anderen Gründen gezwungen, Zuflucht in einem anderen Land zu suchen. Welche Rolle spielen selbstorganisierte Kunsträume für die Möglichkeit, als Künstler_in in einem neuen Kontext anzukommen, unter veränderten Bedingungen Fuß zu fassen und weiterzuarbeiten? Welche Formen künstlerischer Selbstorganisation und Solidarität im Zusammenhang mit (erzwungener) Migration und Exil kommen aktuell in europäischen Ländern zum Tragen, und welche Erfahrungen sind damit verbunden?

Dieses Kolloquium bringt Personen aus den Praxisbereichen Kunst, Bildung, Forschung, Kulturpolitik und Zivilgesellschaft zusammen, die Erfahrung mit künstlerischen Initiativen und Netzwerken der Solidarität in Österreich, Polen, Schweiz und Deutschland haben. Ziel ist es, das gegenseitige Lernen und die Vernetzung zwischen den unterschiedlichen Initiativen, Räumen und Akteuer:innen zu fördern und unterstützende kulturpolitische Maßnahmen zu diskutieren und anzuregen.



 

 

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