
Apropos Lili Boulanger
Was hätte Lili Boulanger noch alles geschaffen, wenn Sie nicht so jung gestorben wäre? Ihre ebenfalls komponierende Schwester Nadia betonte stets, dass Lili die begabtere gewesen wäre. Wir werden es nie erfahren, können aber einige ihrer Werke in den Kontext ihrer Zeit rücken und eine Brücke zur Gegenwart schlagen.
Interpret_innen
Cuore Piano Trio:
Zuzanna Budzyńska (Violine)
Juliet Wolff (Violoncello)
Szymon Ogryzek (Klavier)
Dominik Ilisz (Klavier)
Ensemble Kreis
Ayaka Matsudomi (Klarinette)
Shiori Yoshino (Klavier)
Reina Yoshioka (Violine)
Taikan Yamasaki (Schlaginstrumente)
Programm
Der Abend beginnt mit einem frühen Klaviertrio von Saint-Saëns, einem gern gesehenen Gast der Familie Boulanger in Paris. Darauf folgen Werke für Klavier solo und Kammermusik von Lili Boulanger, die ihren ganz eigenen Stil erkennen lassen. Den Schluss des Abends bildet eine neue Komposition der mdw-Studierenden Reina Yoshioka, die in ihrem Werk Bezug auf Lili Boulanger nimmt.
Camille Saint-Saëns: Klaviertrio Nr. 1 F-Dur, op. 18
Lili Boulanger:
Prélude Des-Dur für Klavier (1912)
Trois morceaux für Klavier (1914)
- D’un vieux jardin - D’un jardin clair – Cortège
Morceau (Thème et variations) für Klavier (1915)
Lili Boulanger:
D’un soir triste für Violoncello und Klavier (1917/18)
D’un matin du printemps für Violine und Klavier (1917/18)
Reina Yoshioka: Papilisia für Violine, Klarinette, Schlaginstrumente und Klavier (2025)